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Buchpräsentation: Stefan Wewerka. Dekonstruktion der Moderne

1. Juli 2018, 20.00 / Forum Gestaltung. Schinkel-Vischer-Bau

Buchpräsentation: Stefan Wewerka. Dekonstruktion der Moderne

Fast genau in der Mitte der verlängerten Ausstellungszeit freuen wir uns, Ihnen den Katalog zur Ausstellung mit einem Vortrag von Stephan Wackwitz, und unter Anwesenheit weiterer Mitautoren, präsentieren zu können.

Wir schreiben eine kurzgefasste Geschichte der visuellen Künste in Westdeutschland nach 1945: ein begabter junger Architekt – geboren 1928 in Magdeburg – fühlt sich in der Tradition des architektonischen Nachkriegsfunktionalismus künstlerisch und intellektuell zu wenig angeregt. Ohnehin bieten sich ihm in diesem inzwischen stark industrialisierten und in Sterilität und Banalisierung abgleitenden Feld zu geringe Chancen auf künstlerischen Erfolg. So wendet er sich zu Beginn der 1960er-Jahre im avantgardistischen Kulturklima Kölns mit künstlerisch umcodierten (deterritorialisierten) Möbeln und Gebrauchsgegenständen der freien Kunst zu und kehrt von diesem Ausflug am Ende des 1970er Jahrzehnts, bereichert durch kulturelles Kapital, das er in Galerien und Museen erworben hat, auf das Spielfeld der angewandten Kunst zurück. Er entwirft seitdem prestigeträchtige Möbel und Interieurs für verschiedene Auftraggeber, beschäftigt sich mit Filmen, Performances, Ausstellungsarchitekturen und stellt avantgardistische Pilotstudien für Kleinwohnungen und Mode her, für die Designmuseen sich freilich stärker interessieren als das zahlende Publikum. (Aus dem Betrag von Stephan Wackwitz)

Eisold, Norbert (Hrsg.)
Pohlmann, Norbert (Hrsg.)
Stefan Wewerka. Dekonstruktion der Moderne
Mit Beiträgen von Norbert Eisold, Petra Oelschlägel, Katharina Schmidt-Uhl, Stephan Wackwitz und Christian Welzbacher.
244 Seiten. ca.200 Abb.. 23,0 x 29,0 cm. Fadenheftung. Hardcover. Zweisprachige Ausgabe Deutsch/English
ISBN 978-3-89581-498-3
28,-€ in der Ausstellunng, 38,- € im Buchhandel

Erhältlich über den Buchhandel oder direkt beim Alexander Verlag

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